Amazing E-Learning 2008 – Erste Eindrücke

Ich habe jetzt die ersten beiden Tage der Amazing E-Learning Konferenz 2008 hinter mir. Im Moment bin ich zwar noch ziemlich erschlagen, aber ich habe in den letzten beiden Tagen viele neue Eindrücke und Ideen bekommen, was man mit E-Learning machen sollte oder könnte.

Außerdem habe ich auch mein Paper Get away from the Gap – An Innovative Approach to Learning Content Design präsentiert über den Kurs Deutsch für Tourismus, den ich zusammen mit Stefan Häring entwickelt habe.  Wir wollten von dem althergebrachten Learning Content Design mit Klicki-Bunti-Übungen wegkommen und ein offeneres Übungskonzept verwirklichen, das – ganz konstruktivistisch 😉 – mehr auf Zusammenarbeit und freier Anwendung von Sprache basiert.

Die Präsentation lief ganz gut, ich hatte aber leider die Erfahrung gemacht, dass man ganz vorsichtig sein muss, welche Zeichensätze man verwendet. Ich hatte mir für die Präsentation extra Mühe gegeben und Calibri verwendet, einen der neuen Fonts, die Microsoft mit Vista und Office 2007 ausliefert. Schade nur, dass das Notebook im Präsentationsraum unter XP lief und noch ohne Office 2007. Statt Callibri hatte ich Arial auf dem Bildschirm und alles war verschoben.

Zum Schluss heute noch zwei Eindrücke, die ich von der Konferenz mitnehme.

Das Thema, das meinem Eindruck nach die Konferenz und die Beiträge bestimtm hatte, war Teilen bzw. Sharing. Damit ging auch einher, dass der Fokus weniger auf Lehrer – Schüler-Beziehungen lag sondern auf Interaktionen zwischen Schülern oder zwischen Lehrern. Das geht wohl mit Web 2.0 einher, dieses Thema.

Ein anderer Trend, der immer stärker wird, ist Mobile Learning oder M-Learning, also Lernen mit Smart-Phone, PDA und anderen mobilen Geräten. Im Moment scheint da aber noch nichts wirklich ausgereift zu sein, da jeder Telefonhersteller sein eigenes technisches Süppchen kocht. Für Symbian-Geräte braucht man wieder andere Techniken als für Windows Mobile oder PalmOS oder … Das erinnert mich irgendwie an den Browserkrieg in den 1990er Jahren. Hot Lava verspricht hier ein Autorenwerkzeug, das automatisch die größtmögliche Anzahl von Geräten bedient (u.a. durch Java). Didaktisch ist das allerdings ein ziemlicher Rückschritt (aus meiner Sicht), da sich mit diesem Werkzeug nur Klick-Klick-Angebote erstellen lassen. Damit lässt dieses Angebot aber einen wichtigen Teil von Mobiltelefonen ungenutzt – nämlich die Kommunikation. Darum verwendet man ein Smart-Phone ja doch. Dies müsste in ein sinnvolles Konzept mit eingebunden werden.

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