„… und er [der Mensch] ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen
Das Spielerische greift Voki auf – gerade das Spiel mit der Identität, indem ich mir einen Avatar gestalte. Dieser Avatar ist zwar recht grob im Vergleich zu den Möglichkeiten, die Onlinespiele etc. bieten. Aber schnell ist er erstellt, und das ist ein wichtiger Aspekt in der Fremdsprachendidaktik. Die Technik ist auf der einen Seite so einfach, dass sie nicht das ‘eigentliche Ziel’, den Erwerb einer Fremdsprache, überdeckt; und auf der anderen bietet Voki genügend Gestaltungsmöglichkeiten, um genügend attraktiv zu sein, dass sich Lerner mit Voki auseinandersetzen.
Grob ist der Voki-Avatar auch deshalb, weil er nur recht wenig Text wiedergeben kann.
Dadurch sehe ich am ehesten im Bereich A1 die Möglichkeit, Voki sinnvoll einzusetzen. Das ist dann Deutsch lernen für den homo ludens.
Update: Eine ganz nette kleine Aufgabe hat auch Betty in ihrem Blog veröffentlicht.


